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30.08.2010: Kronenräder mit beliebigem Achswinkel und Achsversatz
Die Entwicklungsversion von KISSsoft kann nun auch Modelle von Kronenrädern mit beliebigem Achswinkel und Achsversatz erzeugen. Diese Funktionalität kann ab sofort im Rahmen eines Engineeringprojekts zur Verfügung gestellt werden, ab 2011 wird sie in der offiziellen KISSsoft Version über die Module ZF1, ZF10 und CB1 enthalten sein.
Das Modell wird durch eine Simulation des tatsächlichen Abwälzprozesses erzeugt und weist keine Beschränkung bezüglich Achswinkel sowie Achsversatz auf. Nach der Abwälzsimulation wird die Zahnflanke zur weiteren Verwendung mit einer Spline-Oberfläche approximiert – beispielsweise für die direkte Herstellung oder Finite Elemente Berechnungen.
Das Modell kann in ein neutrales Dateiformat (STEP) und Parasolid (binär oder in Textform) exportiert werden.
26.07.2010: Neue Features in GPK
Im KISSsoft-Release 04/2010 wurden neue Funktionalitäten zur Getriebeberechnung mit GPK-Dateien hinzugefügt (Modul GPK).
Die Werte der Wellendurchbiegung werden jetzt automatisch an die 3D Zahnkontaktanalyse in KISSsoft übermittelt.
Für die Feinmechanik sowie für Kunststoff-Getriebe wurde die Wellen- und Zahnradauslegung ebenfalls deutlich verbessert.
Schliesslich ermöglicht das Importieren von Gehäuse-Dateien die Überprüfung möglicher Kollisionen und erlaubt so die Änderung der Grösse sowie Anordnung der Getriebe-Elemente in Korrelation mit dem Gehäuse.
15.07.2010: Erweiterte Berechnung der Eingriffslinie 04/2010
Mit dem neuen KISSsoft-Release wurde die Zahnkontaktanalyse für Stirnräder deutlich verbessert (Modul ZA30).
Um die Verhältnisse im Zahneingriff bei Schrägverzahnungen berücksichtigen zu können, wird das Zahnrad in Längsrichtung in Scheiben unterteilt. Die einzelnen Scheiben sind untereinander durch Kupplungssteifigkeit cc verbunden, sodass der Stützeffekt zwischen den Scheiben miteinbezogen wird.
Die Darstellung der Zahnkontaktanalyse wurde durch 3D-Graphiken erweitert, welche eine schnelle Übersicht über die einzelnen örtlichen Zahneingriffspunkte und Spannungsverteilungen ermöglichen.
Ein Dokument beschreibt detailliert den Unterschied zum vorangehenden Release.
16.06.2010: Tagungsprogramm SMK 2010
Hier finden Sie das aktuelle Tagungsprogramm des ersten Schweizer Maschinenelemente Kolloquiums SMK 2010.
Die Schwerpunkte der Tagung liegen bei fortgeschrittenen Berechnungs- und Simulationsmethoden. Ein klarer Trend ist das Zusammenwachsen von klassischen Maschinenelemente-Berechnungen mit FEM-Ansätzen. Beiträge der Universitäten Dresden und Aachen garantieren ein hohes Niveau, während aus der Industrie die praktische Anwendung kommt.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
26.05.2010: Aktuelle Methode der Fressberechnung
Im Release 04/2010 ist die Berechnung der Integral- sowie Blitztemperatur nach ISO/TR 13989-1 und 13989-2 verfügbar.
Mit der ISO/TR 13989 wurde die aktuellste Methode der Fressberechnung in KISSsoft implementiert (Basispaket ZPK). Diese Berechnung erfolgt für Stirnräder und Kegelräder. Sie ist, ähnlich wie die ältere DIN Berechnungsmethode, in die Teile Integral- und Blitztemperatur unterteilt.
Der Anwender kann schliesslich entscheiden, ob er die Berechnung des Fressens wie bisher nach DIN oder nun nach ISO ausführen möchte.
05.05.2010: Berechnung der Sicherheit gegen Micropitting
Im bisherigen Vorschlag ISO/CD TR 6336-7 fehlten die Angaben zur Bestimmung der zulässigen spezifischen Schmierfilmdicke λGFP. Anhaltswerte zu λGFP mussten daher aus der Literatur abgeleitet werden, wobei sich in diesem Zusammenhang oft widersprüchliche Angaben fanden.
Mit der neusten Ausgabe der ISO/CD TR 15144, welche den ursprünglich geplanten 7. Teil der ISO 6336 ersetzt, ist es nun möglich geworden, die zulässige spezifische Filmdicke λGFP zu berechnen, wenn für ein Öl die Kraftstufe bezüglich Graufleckigkeit bekannt ist.
Mit der Implementierung dieser Normerweiterung in KISSsoft (Modul ZA32) lässt sich nun zuverlässig die Sicherheit gegen Micropitting berechnen!
16.04.2010: KISSsoft Release 04/2010 jetzt verfügbar!
Pünktlich zur Hannover Messe im April 2010 ist der neue KISSsoft Release 04/2010 erschienen, der mit etlichen wichtigen Neuheiten aufwarten kann – unter anderem:
1. Der neu implementierte „Parasolid Kern“ ermöglicht das Erstellen von 3D-Modellen direkt in KISSsoft – zusätzlich mit einer Abwälzsimulation.
2. Mit der ISO/TR 13989 ist nun die aktuellste Methode der Fressberechnung verfügbar, ebenso die Sicherheit gegen Micropitting nach ISO/TR 15144-1:2009.
3. Die Berechnung der Eingriffslinie unter Last wurde zu einer vollwertigen Zahnkontaktanalyse inklusive dreidimensionaler Darstellung der Ergebnisse erweitert.
4. Die AGMA 6014-A06 für offene Räder und die AGMA 6011-I03 für Turbogetriebe wurde ebenfalls in KISSsoft implementiert.
Wenn Sie diese oder weitere Highlights des neuen Releases 04/2010 mit uns diskutieren möchten, dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
03.03.2010: Sicherheit gegen Anriss bei hochfesten Stählen
In KISSsoft ist für Wellen nun ebenfalls die Festigkeits-berechnung nach dem neuen Entwurf der DIN 743 verfügbar. Die wesentlichen Unterschiede zur bisherigen Norm sind: der zusätzliche Nachweis des Vermeidens von Anrissen bei harten Randschichten und die Zeit- sowie Dauerfestigkeitsberechnung nach "Miner erweitert".
Die Sicherheit gegen Anriss oder auch Gewaltbruch für eine zusammengesetzte Beanspruchung (Zug/Druck, Biegung und Torsion) wird nach der Normalspannungshypothese berechnet, bei der die örtlichen Spannungen massgebend sind. Zur Bestimmung der Bauteilanrissgrenzen wird die Zugfestigkeit der harten Randschicht (Oberflächenhärte am Bauteil) herangezogen.
01.03.2010: Das erste Schweizer Maschinenelemente Kolloquium SMK 2010
Das erste Schweizer Maschinenelemente Kolloquium wird am 09. und 10. November 2010 stattfinden, in der Hochschule für Technik Rapperswil (HSR). Die Zielsetzung ist ein Austausch unter Ingenieuren aus Industrie und Forschung über die neuesten Entwicklungen im Bereich Berechnung während des Entwurfsprozesses in Maschinenbau, Feinwerk- sowie Kunststofftechnik. Die Schwerpunkte liegen zum einen bei den klassischen Methoden zur Berechnung von Maschinenelementen, zum anderen bei der Simulation von statischen sowie dynamischen mechanischen Systemen – mit Hilfe von FEM, MKS und ähnlichen Ansätzen.
Lassen Sie uns Wissen teilen.
Wir bitten Sie um eine Teilnahme und freuen uns auf Ihre Anmeldung!
(—› zur SMK-Seite)
25.01.2010: Berechnungen für den Schaltvorgang
Konventionelle Fahrzeug-Getriebe verfügen über einen Gangschaltungs-Mechanismus, welcher mittels verschiedener Methoden konstruiert werden kann (Schieberäder, Klauenschaltung, Lamellenkupplung, Synchronisierung mit und ohne Sperrstift, etc.).
Der Synchronisierungsablauf kann in KISSsys unter Verwendung der KISSsys-Programmiersprache und Standardberechnungen analysiert werden. Beispielhaft dazu wurde der Ablauf des Synchronisierungs-Typs Borg-Warner - mit den einzelnen Teil-Vorgängen - implementiert.
Das KISSsys-Modell „Synchronizer“ beinhaltet den vollständigen Ablauf mit Auskuppeln, Drehzahlsynchronisierung und Einkuppeln. Dabei können entweder die Betriebskräfte (bei vorgegebener Synchronisierungszeit) oder die erforderliche Synchronisierungszeit (bei vorgegebener Betriebskaft) berechnet werden. Eine weiterführende Entwicklung ist die Auslegung eines Synchronisierers bei vorgegebenen Betriebskräften und Synchronisierungszeit.
05.01.2010: Rollen- und Kugelmass - an die effektive Zahnform angepasst
Im Falle von Profilkorrekturen wie beispielsweise der Höhenballigkeit lässt sich mit den gängigen Rollen- und Kugelmassen die Zahndicke nicht exakt kontrollieren, da die Formeln nach ISO 21771 oder DIN 3960 eine rein evolventische Zahnform voraussetzen.
Das Rollenmass kann bei nicht-evolventischen Verzahnungen jedoch stark von den Werten der genormten Berechnung abweichen. In solchen Fällen mussten die Rollenmasse bis anhin mühsam durch manuelles Einpassen der Rolle im CAD ermittelt werden.
KISSsoft bestimmt die Messkörperposition zur Berechnung von Kugel- oder Rollenmass neu durch das Anlegen an die effektive Zahnform. Diese Methode hat den grossen Vorteil, dass sie allgemein auf jede Zahnform anwendbar ist - somit auch bei verschiedenen Vorbearbeitungsschritten, falls diese in KISSsoft festgelegt wurden. (ZY1)
09.12.2009: KISSsys: Kegelrad Relativlage und Schnittstelle zu BECAL
Für eine Zahnkontaktanalyse bei Kegelrädern werden die Verschiebungen von Rad und Ritzel berücksichtigt, welche durch Verzahnungskräfte und Herstell-Abweichungen entstehen.
KISSsys ermöglicht nun neu die Berechnung der Relativlage - unter Berücksichtigung der Wellendurchbiegung, Lagersteifigkeit mit innerer Geometrie und Gehäusesteifigkeit. Die Berechnung ist für einstufige Kegelradgetriebe wie auch mehrstufige Getriebe möglich und berücksichtigt somit auch Verzahnkräfte von angrenzenden Stirnrad- oder Schneckengetrieben.
Zusätzlich wurde eine Schnittstelle zu BECAL implementiert, welche die benötigte Eingabedatei für die Zahnkontaktanalyse oder Umfeldberechnung erstellt. Die KISSsys Funktionalität ist als Plug-and-Play-Modul für bereits vorhandene Modelle erhältlich.
18.11.2009: K-Diagramme in KISSsoft
Mit dem aktuellen KISSsoft-Release 08/2009 sind neu auch Zahnflanken- und Zahnprofildiagramme (auch K-Diagramme genannt) für Stirnräder sowie für Schraubräder verfügbar. Die Diagramme werden gemäss ANSI/AGMA 2000-A88 generiert und enthalten die in KISSsoft definierten Modifikationen.
Die K-Diagramme sind Messdiagramme, welche die Basis der Qualitätssicherung in der Zahnfertigung darstellen. Im Diagramm finden sich Modifikationskurven, Referenzprofile und Toleranzkurven. Der Anwender kann einzelne Kurven ein-/ausblenden und Farbe sowie Art der Linie bestimmen. Das vorherrschende Profil sollte sich dabei zwischen der Toleranzkurve und dem Referenzprofil befinden.
27.10.2009: Release 08/2009 enthält Sabic-Kunststoffe
Im Release 08/2009 wurden Werkstoffkennwerte von 17 Sabic-Kunststoffen für die Zahnradauslegung in die Materialdatenbank integriert. Die von SABIC gemessenen und KISSsoft zur Verfügung gestellten Daten umfassen temperaturabhängige Werte für den Elastizitätsmodul und die statische Biegebruch-Festigkeit sowie Verschleisskennwerte bei Trockenlauf.
Vor allem im Medizinal- oder Lebensmittelbereich dürfen Kunststoffgetriebe häufig keinen Schmierstoff enthalten, wobei der Trockenlauf höhere Zahnflankenfestigkeiten bedingt. Hier stellt der Zahnflankenverschleiss das häufigste Versagenskriterium dar.
Mit dem KISSsoft-Release 08/2009 steht erstmals eine Software zur Verfügung, welche mit ihrer Berechnungsmethode den lokalen Verschleiss über der Zahnflanke bestimmt (siehe Meldung "Zahnflankenverschleiss mit KISSsoft berechnen").
15.10.2009: Was ist Micropitting?
Wenn der Schmierspalt so schmal wird, dass die Flanken in Kontakt kommen – sprich dass die Oberflächenrauigkeit grösser wird als die Schmierspaltdicke und somit Mischreibung herrscht, dann führt dies zu einer Schädigung der Oberfläche, genannt Graufleckigkeit („Micropitting“).
Im KISSsoft-Release 08/2009 ist der Vorschlag ISO/CD TR 6336-7 implementiert (siehe auch Meldung zur Blitztemperatur), welcher die Berechnung des Verlaufs der effektiven Schmierspaltdicke h sowie der effektiven spezifischen Schmierspaltdicke λGF über dem Zahneingriff definiert.
Diese Berechnung stellt ein bedeutendes Kriterium in der Vorbeugung gegen Graufleckigkeit dar, wenn sie als Teil eines adäquaten Verfahrens auf der Grundlage praktischer Erfahrung angewendet wird.
23.09.2009: Berechnung der Blitztemperatur
Im KISSsoft-Modul "Eingriffslinie unter Last", sprich der Berechnung der tatsächlichen Kontaktpunkte bei Stirnrädern, ist nun neu die Berechnung der Blitztemperatur integriert:
Ihre Ermittlung erfolgt an jedem Kontaktpunkt unter Berücksichtigung der Gleitgeschwindigkeit, der Geschwindigkeit in tangentialer Richtung an Ritzel sowie Rad, den Krümmungsradien der Zahnflanken und der Hertzschen Pressung. Die im Release 08/2009 implementierten Verfahren orientieren sich an der AGMA 925 und dem Entwurf ISO/TR 6336-7.
In der aktuellen KISSsoft-Version ist auch die aus der ISO stammende Berechnungsmethode des Verlaufs der effektiven Schmierspaltdicke h sowie der effektiven spezifischen Schmierspaltdicke λGF über dem Zahneingriff verfügbar. Hiermit besteht die Möglichkeit, die Gefahr des Auftretens von Graufleckigkeit (Micropitting) abzuschätzen.
27.08.2009: Zahnflankenverschleiss mit KISSsoft berechnen
Der Zahnflankenverschleiss, welcher mit der aktuellen KISSsoft-Version 08/2009 berechnet werden kann, stellt das dominierende Schadenskriterium bei trockenlaufenden Kunststoff-Zahnrädern dar.
Im neuen Release lässt sich nun auch der örtliche Verschleiss im Relativ-Massstab mit Strahlen in Normalrichtung auf der Zahnflanke und die verschlissene Flanke in Echt-Koordinaten grafisch darstellen.
Durch die frühzeitige Integration der Berechnung von anfallendem Zahnflankenverschleiss in die Getriebeentwicklung lässt sich die Anzahl aufwändiger Prototypentests reduzieren.
10.08.2009: Die neue KISSsoft-Version 08/2009 ist da
Mit dem neuen Release 08/2009 sind zahlreiche Verbesserungen in wichtigen Bereichen erfolgt – wie beispielsweise in der Zahnkontaktanalyse, der Wälzlagerlebensdauer-Berechnung unter Berücksichtigung der inneren Geometrie sowie der Sicherheit gegen Graufleckigkeit. Für Kunststoffzahnräder wurden mehrere zusätzliche Werkstoffkennwerte und die Berechnung des Flankenverschleisses zugefügt. Auch die neueste Methode zur Auslegung von Hypoidrädern gemäss FVA 411 ist nun in der KISSsoft-Software implementiert.
Weitere Änderungen sind in diesem Dokument verfügbar.
Überzeugen Sie sich von unserer qualitätsstarken Software zur Auslegung, Nachrechnung und Optimierung von Maschinenelementen! Ab sofort steht die neue Version der KISSsoft-Berechnungssoftware zum kostenlosen Download bereit.
14.07.2009: KISSsoft teilt Wissen
Seit Monaten wird die Branche mit Negativschlagzeilen überhäuft. Gerade in diesen kargen Zeiten sind fachliches Know-how und Gewandtheit mit Berechnungstools entscheidende Mittel beim Erarbeiten der besten Lösungen. Wegen stetig steigendem Zeit- sowie Kostendruck ist es den Ingenieuren und Konstrukteuren ein Anliegen, die Auslegung der einzelnen Maschinenelemente und die Wechselwirkung mit ihrer Umgebung möglichst frühzeitig in den Entwicklungsprozess zu integrieren – nicht zuletzt, um in Zukunft reibungslose Prozesse zu sichern.
Warten Sie nicht, bis der Aufschwung da ist, sondern handeln Sie rechtzeitig und stärken Sie sich für die Zukunft: Wir möchten Sie auf unsere KISSsoft- und KISSsys-Seminare in der zweiten Jahreshälfte 2009 aufmerksam machen. Weitere Informationen und Preise finden Sie hier.
Lassen Sie uns Wissen teilen und besuchen Sie eine unserer Schulungen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
29.04.2009: KISSsoft an der Hannover Messe Industrie 2009
Dieses Jahr ging es - im Vergleich zu den vorherigen Jahren - eher ruhig zu und her an der wohl wichtigsten Industriemesse Europas.
Wir ziehen Bilanz: Unsere Besucher kamen mit gezielten Wünschen zu uns - geschlendert und geschmökert wurde wenig und Gespräche mit zufälligen Passanten gehörten eher zur Seltenheit. Nichtsdestotrotz wurde dem Hause KISSsoft und den Neuerungen unserer Software mit grossem Interesse begegnet, wobei unsere Studie zur thermischen Analyse, die neue Wälzlagerberechnung nach ISO/TS16281 und das altbewährte Palloid-Verfahren nach KN3025 zu den Highlights unter den Anfragen gehörten.
Wir freuen uns über dieses Feedback und möchten weiterhin Anregungen und Wünsche unserer Kunden in unsere Berechnungsprogramme einfliessen lassen: Ihre Meinung ist uns wichtig.
09.04.2009: KISSsoft für Inventor 2010 zertifiziert
Es ist nun offiziell: KISSsoft ist auch für den Inventor 2010 durch Autodesk zertifiziert worden. Durch die Schnittstelle zum Inventor ist es mittels einiger Mausklicks möglich, ein berechnetes Zahnrad als 3D-Modell im Inventor zu erzeugen. Ausserdem werden die Berechnungsdaten mit in das Modell eingebettet und stehen für spätere Modifikationen zur Verfügung. Auch das Erstellen von 2D-Zeichnungen mit den Verzahnungsdaten funktioniert automatisch.
Neben dem Inventor unterstützt KISSsoft auch alle anderen gängigen CADs. Weitere Informationen finden Sie hierzu im Produktbereich.
09.03.2009: Thermische Analyse
Eine thermische Analyse auf Basis der erzeugten und der abgeführten Wärmemenge ist für die Frage nach den Leistungsverlusten und der Betriebstemperatur eines Getriebes sowie seiner Optimierung von zentraler Bedeutung. Denn für die thermische Dimensionierung eines schnelllaufenden Getriebes oder eines Getriebes mit hoher Leistungsdichte existieren oft nur Schätz- oder Erfahrungswerte.
Im Rahmen einer Studienarbeit haben wir versuchweise in einem KISSsys Modell den Formelgang des ISO Technical Reports 14179 und andere Quellen implementiert, um praktische Erfahrung in diesem Themengebiet zu sammeln. Damit besteht die Möglichkeit, lastabhängige Verluste der Zahnräder und Lager sowie Plansch- und Dichtungsverluste zu berechnen. Ausgehend von Bauart und Geometrie wird ausserdem die Wärmeabgabe über Getriebegehäuse, Fundament und Wellen bestimmt. Basierend auf den Wärmemengen kann die Getriebetemperatur und gegebenenfalls die notwendige Kühlerleistung berechnet werden, was zur Gewährleistung der thermischen Sicherheit und Leistungsoptimierung des Getriebes beiträgt.
Die Trends und Entwicklungen bei den Windkraftgetrieben sind äusserst vielfältig: Bei kleineren Einheiten besteht der Bedarf, unter niedrigen Kosten geräuschoptimierte Getriebe zu entwickeln, während grössere Getriebe insbesondere aus technischer Sicht eine Herausforderung darstellen (z.B. Planetengetriebe mit Leistungsverzweigung).
Die KISSsoft-Software ist aufgrund ihres modularen Aufbaus flexibel einsetzbar und passt sich den verschiedenen Anforderungen an. In der aktuellen KISSsoft-Version 10/2008 ist die Berechnung der Lagerlebensdauer nach ISO/TS16281 integriert, die für Windkraftanlagen gefordert wird. Breitenballigkeit, Profilkorrekturen, Achsneigung sowie -schränkung finden bei der Ermittlung von Drehwegabweichung und Lastverteilung im Eingriff ebenfalls Berücksichtigung.
16.12.2008: Neues Schulungskonzept bei KISSsoft
Für das kommende Jahr wurde das Schulungskonzept der KISSsoft AG durch eine klarere Abgrenzung optimiert, um eine Steigerung an Effektivität und Stringenz zu erlangen.
Hierbei wird folgende Aufteilung vorgenommen:
1. Einführung:
Softwarebedienung
2. Vertiefung:
a) Auslegungsstrategien
b) Theoretischer Hintergrund
Die Schulungsunterlagen werden ebenfalls diesem Aufbau angepasst und den neuen Richtlinien gemäss gegliedert und aktualisiert. Unter Seminare und Messen finden Sie alle Schulungstermine im Jahr 2009 aufgelistet.
03.12.2008: Palloid-Verfahren nach KN3025
Das Palloid-Verfahren nach KN3025 wurde auf Anfrage aus der Industrie in die Berechnungssoftware von KISSsoft implementiert. Dieses alte Klingelnberg-Verfahren arbeitet mit einem kegeligen Wälzfräser, welcher manchmal auch liebevoll „Tannenbaumfräser“ genannt wird. Das Palloid-Verfahren zeichnet sich durch eine hohe Fussfestigkeit aus und verteidigt, aufgrund seines konstanten Normalmoduls über die Zahnbreite, bis heute seinen Ruf, eine der stärksten Verzahnungen zu sein.
In KISSsoft ist nun die originale Berechnung der Geometrie und Festigkeit verfügbar, welche erweitert wurde mit Lastkollektiven und der KISSsoft-typischen Funktionalität der Grobauslegung auf der Basis von gegebenen Sollsicherheiten. Neben der genormten Fräserreihe sind auch eigene Eingaben zu Sonderfäsern möglich.
10.11.2008: Neuer Release 10/2008
Die neue Version der KISSsoft-Berechnungs-Software ist zum Download verfügbar. Einen wesentlichen Schwerpunkt im Release bilden Innovationen bei den Grafiken: Diese erlauben es dem Benutzer jetzt, Farben und Linienarten der Kurven zu bestimmen, einzelne Kurven in eine Textdatei zu exportieren oder für Vergleichszwecke im Hintergrund einzufrieren.
Im Welleneditor ist nun ausserdem die Wälzlager-Auslegung integriert, wodurch sich ein Lager ganz einfach und gezielt im Hinblick auf die gewünschte Lebensdauer auswählen lässt.
Bei der Berechnung der Eingriffslinie unter Last von Stirnradpaaren werden neu auch Achsschränkung, Achsneigung, Balligkeiten, Endrücknahme und Schrägungswinkelkorrektur berücksichtigt. Es wird die Lastverteilung über die Zahnbreite berechnet, womit Spannungs- und Pressungsspitzen lokalisiert werden.
Die Geometrieberechnung bei Kegel- und Hypoidrädern wurde um die ISO23509 erweitert, welche die Berechnung geradverzahnter Kegelräder und die drei Herstellverfahren für bogenverzahnte Kegelräder in einem vollständigen Formelsatz vereint. Die Formeln gelten für Kegelräder mit Achsversatz (Hypoidräder) und ohne – sowie für die Herstellung in gewälzten oder getauchten Verfahren.
14.10.2008: Wälzlagerberechnung nach ISO 16281
Zusätzlich zur klassischen Methode, der "Katalog-Methode" L10, ist in der Wälzlagerberechnung von KISSsoft die Ermittlung der modifizierten Referenz-Lebensdauer Lr (nach ISO 16281) implementiert. Diese im Jahr 2008 erschienene Norm definiert die Berechnung der Lagerlebensdauer unter Berücksichtigung der inneren Wälzlagergeometrie. Durch die Integration des Wälzlagermoduls in die Wellenberechnung werden die Lagerlasten automatisch ermittelt. So erhält man mit wenigen Mausklicks die Lebensdauer – für einfache und komplexe Lagerkonfigurationen. Hierbei werden Einflussgrössen wie Schiefstellung, Betriebsspiel und innere Lastverteilung, aber auch solche wie Schmierstofftemperatur und -sauberkeit berücksichtigt. KISSsoft liefert damit ein bedienerfreundliches Werkzeug, welches den Prozess der Wellen- und Lagerberechnung optimiert.
30.07.2008: KISSsys unterstützt koaxiale Wellen
KISSsys unterstützt nun auch die direkte Definition von mehreren koaxialen Wellen in einem Wellenmodell. Das erleichtert die Definition von Schaltgetrieben ganz erheblich. Die Modelle werden dadurch übersichtlicher und schneller. Mussten bisher überlagerte Wellen wie z.B. bei den Losrädern in Schaltgetrieben und Pilot-Lagerungen, also ein Welle, welche in einer Hohlwelle gelagert ist, iterativ berechnet werden, kann nun direkt die gesamte Konfiguration in KISSsoft eingegeben werden. Somit können z.B. die direkt auf Nadellagern gelagerten Losräder in Automobilschaltgetrieben ausmodelliert und die Lastverteilung unter Berücksichtigung der inneren Lagergeometrie berechnet werden.
31.05.2008: Pitting load capacity according to ISO6336
The calculation of helical gears according to ISO6336 or DIN3990 shows a higher load capacity for pitting in helical gears compared to spur gears which is in contrast to experiments.
Recent research done by a FVA project proposed a change for the helix angle Zβ to be calculated to Zβ = 1/sqrt(cos(β)) instead of Zβ=sqrt(cos(β)) as stated in ISO6336 or DIN3990 part 2. This proposal compares better to experimental results as shown in http://www.geartechnology.com/issues/0508/hohn.htm
This change in helix angle factor for ISO 6336 can be selected in calculation settings for KISSsoft 03/2008. This setting is recommended for comparisons of different solutions.
The ISO6336 Corrigendum 2008 was finally published beginning of June. You can download it for free under www.iso.org.
27.04.2008: Release 03/2008
Auf der Hannover Messe wurde der neue Release 03/2008 von KISSsoft vorgestellt. Mit dieser Version des Berechnungsprogramms wird die komplett überarbeitete Programmoberfläche eingeführt, die durch ihre dynamischen Konzepte erheblich zur leichteren Anwendung der Auslegungs- und Analysemodule der Software beiträgt. Besonderes Highlight ist die neue Wellenberechnung. Hier ist nicht nur von der Eingabe neu, durch Neugestaltung des eingebauten grafischen Welleneditors, sondern auch der Berechnungskern wurde durch einen Finite-Elemente-Kern ersetzt. Damit sind zusätzliche Berechnungsmöglichkeiten eröffnet, z.B. Systeme von koaxialen Wellen mit verbindenden Randbedingungen. Dies tritt häufig bei Schaltgetrieben auf (überlagerte Wellen), aber auch bei der Ausmodellierung eines Zahnradkörpers zur verfeinerten Lastanalyse, insbesondere bei auf Bolzen gelagerten Planetenrädern. Wesentlich erweitert wurde auch das Wälzlagermodul, das nicht nur die Grundberechnung nach ISO281 bietet, sondern auch die weitergehenden Methoden implementiert. Vor allem die Berechnung nach Beiblatt 4, welche die innere Geometrie bezüglich der Lastverteilung auf die einzelnen Wälzkörper berücksichtigt, ist in letzter Zeit durch die Anforderungen aus dem Windenergie-Sektor immer wichtiger geworden.
01.01.2008: 10 Jahre KISSsoft AG - 25 Jahre KISSsoft
Tradition,
das ist Bewahrung
des Feuers,
nicht Anbetung
der Asche.
(Gustav Mahler)
Am 1. Januar 2008 war es so weit: die KISSsoft AG feierte ihren 10. Geburtstag. Gegründet am 1. Januar 1998 mit dem Zweck die Softwareentwicklung konsequenter vorantreiben zu können, blickt die Firma auf zehn erfolgreiche Jahre zurück.
Noch ein bisschen älter ist die Software KISSsoft selbst: bereits von 25 Jahren begann die Vermarktung des von Dr. Kissling ursprünglich für interne Zwecke geschriebenen Programms. Es werden jedes Jahr neue Funktionen hinzugefügt, oft angeregt durch unsere Kunden. Wir wollen die Gelegenheit nutzen, unseren Anwendern an dieser Stelle für ihr Vertrauen zu danken. Um unserem Dank Ausdruck zu verleihen werden wir dieses Jahre einige Sonderaktionen durchführen - lassen Sie sich überraschen!
15.10.2007: Definition des Zahnradwerkzeugs erweitert
Mit dem neuen KISSsoft Release 09/2007 wurde die Definition des Zahnrad-Bezugprofils bzw. des Zahnradwerkzeugs übersichtlich auf einer Dialogseite zusammengefasst. Es ist jetzt möglich, vom einfachen DIN867-Standard-Bezugsprofil über Protuberanzwerkzeuge bis hin zu Stossrädern alles an einer Stelle einzugeben. Bei Fräsern und Stossrädern sind Standardreihen hinterlegt (z.B. DIN 3967), es können aber auch die firmeneigenen Reihen definiert werden.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, eine Vorbearbeitungsschritt zu integrieren. Oder auch ein Bezugsprofil frei zu definieren, unabhängig von der Datenbank. In diesem Fall stehen für die meisten Eingabeparameter sinnvolle Auslegungsfunktionen zur Verfügung, z.B. kann die Kopfhöhe hap aus dem Kopfkreis ausgelegt werden. Oder gleich das ganze Bezugsprofil automatisch so bestimmt werden, dass eine vorgegebene Profilüberdeckung erreicht wird, z.B. 2.0 um einen möglichst ruhigen Lauf der Verzahnungen zu erhalten.




