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26.01.2012: Campbell-Diagramm in KISSsoft
Für die Berechnung der Eigenfrequenzen von Wellen ist das Campbell-Diagramm ein sehr hilfreiches Hilfsmittel zum besseren Verständnis der kritischen Drehzahl einer Welle (Modul WA4).
In KISSsoft lässt sich das Campbell-Diagramm für einen gewünschten Drehzahlbereich rechnen und damit die Eigenfrequenzen und kritischen Drehzahlen darstellen. Die Berechnungen sind auch für koaxiale Wellensysteme möglich. Die gewonnenen Resultate ergeben eine sehr zuverlässige Übereinsstimmung mit der einschlägigen Literatur zu Maschinendynamik oder 'Laval-Läufer'.
Die eigentliche Eigenfrequenzberechnung in KISSsoft erlaubt wie bis anhin die Berücksichtigung von (wahlweise nichtlinearen und anisotropen) Lagersteifigkeiten und Kreiseleffekt.
12.01.2012: Optimierung der Verzahnungskorrekturen in KISSsoft
Ein wichtiger Schritt hinsichtlich der Geräusch- und Festigkeitsoptimierung eines Zahnradpaares ist die optimale Auslegung der Mikrogeometrie.
Dabei wird üblicherweise eine Kombination von verschiedenen Profilkorrekturen verwendet. Da diese Profilkorrekturen jedoch in negativer Wechselwirkung zueinander stehen können, musste ihre Kombination bis anhin vom Konstrukteur sorgfältig und mit grossem Aufwand getestet sowie geprüft werden.
In KISSsoft ist nun ein Feinauslegungsmodul verfügbar, welches - ähnlich zur Feinauslegung der Makrogeometrie - die Optimierung der Mikrogeometrie in einer Variantenrechnung vollzieht (Modul ZA33). Dabei lassen sich Kombinationen von verschiedenen Profilkorrekturen gleichzeitig auf mehreren festlegbaren Laststufen auswerten.
Der Anwender entscheidet anschliessend, anhand verschiedener Kriterien (wie z.B, Breitenlastfaktor KHβ, Drehwegabweichung etc.) und seiner Erfahrung, welche Korrektur angewandt werden soll.
22.11.2011: GPK-Modelle in KISSsoft
GPK ist ein Getriebeberechnungs-Paket, welches auf KISSsys basiert und dem Anwender 17 Grundmodelle von Getrieben als Vorlagen zur Verfügung stellt.
Für den aktuellen KISSsoft-Release wurden die GPK-Modelle weiterentwickelt und das Handling verfeinert. Dazu gehören zum einen Funktionalitäten wie die verbesserte Wellen- und Lagerauslegung, welche die Wellendurchmesser aufgrund der verfügbaren Lagerdurchmesser iteriert - und die Festigkeitsmethode, welche auch individuell pro Stufe angegeben werden kann. Zum anderen ist nun mit dem neuen 3D-Viewer die Möglichkeit gegeben, eine Rotationssimulation durchzuführen oder die Durchbiegung der Wellen darzustellen.
Schliesslich ist der Anwender in der Lage, mit der Export- und Importfunktion die Tabellendaten und KISSsoft-Daten aus einem GPK-Modell zu exportieren und in eine neuere Vorlage zu importieren. So kann rasch und effizient von den neuen Funktionalitäten Gebrauch gemacht werden.
14.11.2011: Animierte Dünnwandmodelle von Schraub- und Schneckenrädern
Schraubräder sind Schrägstirnräder, die auf sich kreuzenden Achsen sitzen. Normalerweise beträgt der Achswinkel Σ = 90°. Im Gegensatz zur Linienberührung bei Zylinderschnecken, gepaart mit Globoidschneckenrädern, berühren sich Schraubräder beim Abwälzen jeweils nur in einem Punkt.
Der Berührpunkt zwischen der Schnecke und dem Schraubrad weitet sich mit zunehmender Belastung zu einer Berührellipse aus. Bei der Schraubradverzahnung verläuft die Eingriffsgerade tangential an die Grundkreise, schräg im Raum. Somit muss die Kontaktsituation in 3D geprüft werden.
Mit der 3D-Variante "Dünnwandmodell" (s. Bild) kann das Tragbildverhalten von Schraub- und Schneckenrädern in KISSsoft simuliert werden. Kollisionen am Schraubrad erkennt man am geänderten Formenverlauf der Druckellipse. Im Gegensatz zum eng begrenzten ellipsenförmigen Tragbild bei Schraubrädern, erhält man bei identischer Schneckengeometrie, gepaart mit einem Globidschneckenrad, ein breiteres über den gesamten Zahnbereich verlaufendes Tragbild (s. Videoanimation zum Vergleich).
25.10.2011: Schnittstelle von KISSsys zu MSC.Software
Für die Anwender von KISSsys und MSC.Software ist nun eine Schnittstelle verfügbar, mit welcher der Import von KISSsys-Modellen direkt in MSC "Adams Gear AT" möglich ist (→ Link zur Videoanimation). So wird die Leistungsstärke beider Softwares mit bequemer Handhabung verbunden.
KISSsys ist ein Systemaufsatz zu KISSsoft, mit welchem sich rasch komplette Getriebe, Antriebsstränge und zahlreiche Varianten berechnen lassen - Zahnräder, Wellen sowie Lager und andere Maschinenelemente. Festigkeitsnachweise gemäss ISO und anderen Standards können ausgeführt sowie räumliche Rahmenbedingungen erfüllt werden. Mit der vielseitig einsetzbaren Programmiersprache von KISSsys wurde die Schnittstelle zu MSC geschrieben.
Die Software "Adams Gear AT" ist ein Software-Systemaufsatz zu MD Adams (MBS), welches auf die Auslegung von Getrieben spezialisiert ist. Damit erhält man reale Lastpfade und -werte innerhalb einer dynamisch transienten Systemsimulation. Diese verlässlicheren Lastenwerte können anschliessend in der Komponenten-Lebensdauerberechnung von KISSsoft eingesetzt werden.
Die Zusammenarbeit zwischen KISSsoft und MSC.Software hat zu einer Schnittstelle geführt, welche ein Dateimenge für Adams aus KISSsys erzeugt. Bislang werden Eigenschaftsdateien für Verzahnungen, Strukurbauteile und Systemanordnungen übermittelt, welche zu einem genau definierten Modell in "Adams Gear AT" führen. Erweiterungen im Hinblick auf Lagerdaten-Export etc. sind geplant.
Der Benutzer profitiert von einem kompletten Designprozess, welcher ihm erlaubt, Konzepte in KISSsys mittels bewährter Designstandards zu erstellen und diese sogleich im Hinblick auf ihre dynamisches Systemverhalten und die kritischen Komponenteneinflüsse zu überprüfen.
16.09.2011: 3D-Modelle von bogenverzahnten Kegelrädern
Ein weiteres Highlight im aktuellen KISSsoft-Release sind die erweiterten 3D-Modelle. Es stehen nun Modelle für gerad- und schrägverzahnte Kegelräder sowie bogenverzahnte Kegelräder zur Verfügung.
Aufbauend auf der Kegelrad-Geometrieberechnung gemäss ISO 23509 können nun 3D-Modelle nach Gleason und Klingelnberg erstellt werden (Modul ZC10). Es werden sehr gute Übereinstimmungen mit Referenzsoftware erreicht.
Die Tragbildlage kann über verschiedene Flankenmodifikationen beeinflusst und anhand der Berührlinien im lastfreien Zustand vom Konstrukteur überprüft werden.
Abschliessend lassen sich die Modelle im STEP- oder Parasolid-Format exportieren (Modul CB1) und für die weitere Verwendung auf 5-Achs-Fräsmaschinen einsetzen.
Des Weiteren sind nun auch Modelle für Schnecken mit Globoidrädern erhältlich (Modul ZD10).
18.08.2011: Getriebeentwicklung durch automatisierte Varianten-Berechnung
Mit KISSsys können nun sehr effizient Getriebevarianten berechnet werden (Modul KS1). Im Gegensatz zu den GPK-Modellen, wo innerhalb der fixen Getriebestufenzahl eine Auslegung der Verzahnungen und Welle-/ Lagerdurchmesser möglich ist, berechnet das Getriebeauslegungstool in der gleichen Berechnung stufenübergreifend für mehrere mögliche Verzahnungsstufen sämtliche Varianten aufgrund von vorgegebenen Parameterbereichen.
Der Varianten-Generator von KISSsys erzeugt basierend auf den Leistungsdaten sowie Sollsicherheiten bis zu hundert und mehr unterschiedliche Getriebe. Mit der Vorgabe der Geometrieparameter durch den Konstrukteur bleibt die gewünschte Charkateristik des Getriebes gewährleistet. KISSsys bestimmt für jede Variante gleich auch Gewicht, Kosten, Gehäusedimensionen und Wirkungsgrad. Bei gleichen effektiven Sicherheiten und Lebensdauern ergeben sich ganz überraschende Lösungsmöglichkeiten durch diese Analyse.
Die verschiedenen Lösungen können in einer 3D-Achsen-Grafik dargestellt und miteinander verglichen werden. Die gewünschte Lösung kann bequem mit Anwählen der Variante in KISSsys aufgebaut und somit optisch beurteilt werden.
Der Konstrukteur ist nun in der Lage, innerhalb nur weniger Stunden verschiedenste Getriebevarianten untereinander zu vergleichen. Das Modell erlaubt die Auslegung von Stirnrad-, Planeten-, Kegelstirnrad- und Schneckenstirnrad-Getrieben.
In diesem Artikel erfahren Sie mehr über den Varianten-Generator von KISSsys.
26.07.2011: Neues Modul in der Lagerberechnung
Für die Lagerberechnung in KISSsoft steht nun ein neues Modul zur Verfügung (Modul WB4): Dieses ermöglicht, die einzelnen Lager direkt nach der Methode ISO 16281 unter Berücksichtigung der inneren Geometrie zu berechnen, ohne dass im Vorfeld die Kräfte im Welleneditor ermittelt werden müssen.
Darüber hinaus können die Deformationen des Innen- und Aussenrings sowie die Profilierung der Rolle (bei Axial-/ Zylinder- oder Kegelrollenlagern) vorgegeben werden. Diese Angaben ermöglichen eine äusserst realitätsnahe Berücksichtigung der tatsächlichen Lagersituationen.
Diese verbesserte Funktionalität bietet grosse Vorteile für Lagerhersteller und Konstrukteure, welche die Belastungen aus anderen Quellen (FEM) kennen, jedoch mehr über die vorherrschende Lastverteilung und Pressungsverhältnisse im Lager erfahren möchten.
30.06.2011: Neue Funktionalitäten in der Kontaktanalyse
In der Kontaktanalyse von KISSsoft lassen sich nun Wellendeformationen exakt einbeziehen (Modul ZA30). Die Wellenberechnungen können zudem direkt in der Kontaktanalyse ausgewählt und die Durchbiegung sowie Torsion der Wellen lastabhängig bestimmt und im Zahnkontakt berücksichtigt werden. Bei der Berechnung mit KISSsys erfolgt die Wellenzuordnung automatisch.
Zusätzlich wird der Breitenlastfaktor KHβ nach ISO 6336-1, Anhang E, gerechnet. Neu werden ausserdem Profil- und Flankenlinienkorrekturen innerhalb definierbaren Bereichen kombiniert und alle Varianten automatisch auf Lastverteilung, Drehwegabweichung, Sicherheit gegen Micropitting, Verschleiss und Blitztemperatur- sowie Spannungsverlauf analysiert (Modul ZA33). Der Pressungsverlauf und die Fussspannungen sind nun auch auf der Flanke der Zahnräder dargestellt, was einen direkten Vergleich mit dem Tragbild am Zahnrad bei der Montage, im Betrieb und auf dem Prüfstand ermöglicht.
All diese Funktionalitäten stellen für Stirnradpaare und Planetengetriebe eine enorme Verbesserung der Zahnradberechnung unter Last dar.
21.06.2011: Neue Sinterwerkstoffe in KISSsoft
Die schwedische Firma Höganäs AB hat dem Berechnungsprogramm KISSsoft Wöhlerlinien der Zahnfussspannungen für den Sinterwerkstoff Distaloy AE zur Verfügung gestellt. Die Messungen wurden für zwei verschiedene Behandlungsarten durchgeführt: einsatzgehärtet (0,2% C und 0,8% C-Potential) sowie vergütet (0,6% C). Die Festigkeitswerte wurden auf 1% Schadensrisiko – wie im ISO 6336-Standard verlangt – extrapoliert.
Sowohl in der ISO 6336 als auch in der DIN 3990 sind keine Informationen zur Berechnung von Sinterwerkstoffen vorhanden. Aber durch Höganäs Beisteuerung kompletter Wöhlerlinien-Daten, welche von KISSsoft gelesen und verwendet werden können, kann nun der Zeitfestigkeitsfaktor YNT für Biegung basierend auf der realen Wöhlerlinie ermittelt werden. Folglich ist die Berechnung der Biegefestigkeit nach ISO 6336 möglich.
Die Distaloy-Werkstoffe werden in der Zahnrad-Werkstoffdatenbank der nächsten Version (2012) vollständig integriert werden. Für den aktuellen KISSsoft-Release 03/2011 sind die Daten auf Anfrage unter support@KISSsoft.AG verfügbar.
17.05.2011: KISSsoft berechnet Flankenbruch
Der Flankenbruch von Verzahnungen stellt neben den Schadensformen wie Fussbruch oder Grübchen einen weiteren Risikofaktor für Getriebeversagen dar. Um diese Schadensform im Voraus berechnen zu können, wurden umfassende Untersuchungen an bogenverzahnten Kegelrädern von Dr. Annast an der FZG München durchgeführt.
Aufbauend auf dieser Untersuchung wurde im neuen KISSsoft-Release 03/2011 die Berechnung für Kegelräder und zusätzlich auch für Stirnräder implementiert (Modul ZZ4). Somit steht dem Anwender für seine Berechnung nun eine zuverlässige Abschätzung des Risikos für Flankenbruch zur Verfügung.
26.04.2011: Neue Sabic-Werkstoffdaten in KISSsoft
Im aktuellen KISSsoft-Release 03/2011 stehen neu zwei zusätzliche Datensätze für Kunststoffwerkstoffe von SABIC zur Verfügung:
- VERTON* RVL36 (PA66/LGF/PTFE) mit Zeitfestigkeitsdaten für den Fuss
- LUBRICOMP* ECL36 (PEI/CF/PTFE) mit statischen Werten und Verschleissdaten
Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen KISSsoft und SABIC wurden bisher Werkstoffkennwerte für die Zahnradauslegung von 17 Sabic-Kunststoffen ermittelt.
Das Sortiment umfasst Werkstoffe mit und ohne Carbonfasern, Glasfasern, PTFE sowie Sorten mit eingelagertem Schmierstoff.
19.04.2011: Kooperation zwischen KISSsoft und projektwerk engineering
Wir freuen uns, Ihnen die Kooperation zwischen der KISSsoft AG und projektwerk engineering anzukündigen.
projektwerk engineering ist eine spezialisierte Plattform für freiberufliche Ingenieure und projektanbietende Unternehmen und vernetzt seit über 12 Jahren Projektpartner auf Basis der freien Mitarbeit.
Im Rahmen der Zusammenarbeit mit KISSsoft erhalten Sie von projektwerk 20% Rabatt auf die Buchung einer Premium-Mitgliedschaft. Registrieren Sie sich dazu hier und geben Sie folgenden Code bei der Buchung ein: KISS11pw.
Weitere Informationen zu projektwerk finden Sie auf der Homepage: www.projektwerk.de.
05.04.2011: Neuer KISSsoft-Release 03/2011
Im aktuellen KISSsoft-Release 03/2011 wurden etliche Neuerungen implementiert – unter anderem folgende Highlights:
- exakte 3D-Modelle von Spiralkegelrädern und Globoid-Schneckenrädern
- Berechnung der Sicherheit gegen das Risiko von Micropitting nach Methode B des ISO TR 15144
- optimierte Wälzlagerberechnung unter Berücksichtigung der inneren Geometrie
- erweiterte Kontaktanalyse mit integrierter KHß-Berechnung
- Implementierung des Campbell-Diagramms für die Berechnung der Eigenfrequenzen von Wellen
- zahlreiche weitere Detailverbesserungen
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Kontaktieren Sie uns unter info@KISSsoft.AG!
16.03.2011: KISSsoft an der Hannover Messe 2011
Pünktlich zum wohl grössten Technologieereignis weltweit erscheint auch der neue KISSsoft-Release 03/2011, der mit etlichen Neuerungen aufwarten kann.
Gerne stellen wir Ihnen vor Ort die Highlights unserer jüngsten Entwicklungen vor.
Wir werden dieses Jahr mit zwei Ständen vertreten sein und freuen uns auf Sie sowie Ihr Interesse.
Besuchen Sie uns an der Hannover Messe in Halle 25/C01 oder in Halle 17/G70 und lassen Sie uns Wissen teilen.
07.03.2011: Relaxation der Federnberechnung nach der EN 13906-1
Das Phänomen der Relaxation tritt bei andauernden statischen Belastungen von Federn auf, welche schliesslich zu zeitabhängigen Veränderungen der Federungswerte führen. Die Berechnung der Relaxation von Druckfedern lässt sich in KISSsoft vornehmen (Modul FPK).
Die Lösungen werden in Relaxationsdiagrammen angezeigt. Diese stellen sowohl die Relaxation zur Schubspannung, den zeitlichen Verlauf der Relaxation, als auch den zeitlichen Verlauf der Federkraft dar.
Diese Werte aus den Relaxationsdiagrammen der Federnberechnung sind nach der EN 13906-1 ermittelt.
02.02.2011: Berechnung der Scherfestigkeit bei Schneckenrädern aus Kunststoff
Bei Schneckengetrieben mit zylindrischem Schneckenrad - sprich Schraubrad - aus Kunststoff ergibt der statische Nachweis auf Bruch- oder Streckgrenze bezüglich der Zahnbiege-Bruchfestigkeit häufig unrealistisch tiefe Sicherheiten.
Wichtiger für die Praxis ist der Nachweis gegen eine Abscherung des Zahns. Diese Berechnung ist nun in KISSsoft verfügbar (Modul ZE4), durchgeführt nach Hinweisen aus der Literatur.
18.01.2011: iPhone-App von KISSsoft zur Härteumrechnung
Die erste kostenlose iPhone-App von KISSsoft zur Härteumrechnung ist nun verfügbar!
Mit dieser iPhone-Anwendung lässt sich die Umrechnung von Härtewerten gemäss der Härteprüfmethoden nach Vickers, Brinell und Rockwell jetzt leicht auch unterwegs vornehmen. Zu diesem Zweck muss jeweils nur ein Wert eingegeben werden - sogleich werden die restlichen Härtewerte berechnet. Der Anwender kann so zusätzlich verschiedene Härteskalen miteinander vergleichen.
Informationen zu den einzelnen Prüfverfahren runden diese handliche und effektive iPhone-App ab.
26.10.2010: ISO TR 15144: Methode A und B der Graufleckigkeitsberechnung (Micropitting)
Vor kurzem hat die Sitzung der ISO-Workgroup TC60/WG15 zum Technical Report ISO TR 15144 stattgefunden - der Berechnung des Risikos hinsichtlich Graufleckigkeit nach Methode A und B. Hauptthema war die Behandlung von Berechnungsbeispielen.
Dabei zeigte sich, dass KISSsoft die erste kommerziell verfügbare Software ist, welche über den Rechengang für Micropitting nach der exakteren Methode A verfügt (Modul ZA32). Auch die vereinfachte Berechnung nach Methode B wird im nächsten KISSsoft-Release verfügbar sein (Modul ZPK).
Anlässlich der Sitzung ergab sich auch ein guter Test der Software, da das mit KISSsoft - nach Methode A - nachgerechnete erste Beispiel eine exakte Übereinstimmung des Resultats mit der von der TU München vorgelegten Berechnung ergab.
Obwohl der Technical Report 15144 noch nicht veröffentlicht ist, wird bereits von ersten Zertifizierungsstellen, vor allem im Windgetriebebau, dieser Nachweis hinsichtlich Graufleckigkeit verlangt.
21.09.2010: Zahnwellenverbindungen nach DIN 5481 und DIN 5482
Auf vielseitigen Wunsch aus der Industrie wurden die Zahnwellenverbindungen nach DIN 5481 und DIN 5482 in KISSsoft implementiert. Die verschiedenen Verbindungen aus diesen Normen sind direkt als Dateien abrufbar (Modul MPK).
Der Anwender kann nun auch hier die "effective and actual tolerances" selbständig eingeben. Somit lassen sich im heutigen Fertigungsprozess die Toleranzen präzise auf das gewünschte Fügespiel hin abstimmen, was der Vermeidung von überhöhten Toleranzen dient, wie sie früher wegen relativ grosser Formfehlern notwendig waren.
Über die ebenfalls neu verfügbare Funktion "Zahnform mit geradlinigen Flanken" (Z5n) kann ausserdem das Kerbzahnwellenprofil der DIN 5481 exakt dargestellt und grafisch exportiert werden.
30.08.2010: Kronenräder mit beliebigem Achswinkel und Achsversatz
Die Entwicklungsversion von KISSsoft kann nun auch Modelle von Kronenrädern mit beliebigem Achswinkel und Achsversatz erzeugen. Diese Funktionalität kann ab sofort im Rahmen eines Engineeringprojekts zur Verfügung gestellt werden, ab 2011 wird sie in der offiziellen KISSsoft Version über die Module ZF1, ZF10 und CB1 enthalten sein.
Das Modell wird durch eine Simulation des tatsächlichen Abwälzprozesses erzeugt und weist keine Beschränkung bezüglich Achswinkel sowie Achsversatz auf. Nach der Abwälzsimulation wird die Zahnflanke zur weiteren Verwendung mit einer Spline-Oberfläche approximiert – beispielsweise für die direkte Herstellung oder Finite Elemente Berechnungen.
Das Modell kann in ein neutrales Dateiformat (STEP) und Parasolid (binär oder in Textform) exportiert werden.
26.07.2010: Neue Features in GPK
Im KISSsoft-Release 04/2010 wurden neue Funktionalitäten zur Getriebeberechnung mit GPK-Dateien hinzugefügt (Modul GPK).
Die Werte der Wellendurchbiegung werden jetzt automatisch an die 3D Zahnkontaktanalyse in KISSsoft übermittelt.
Für die Feinmechanik sowie für Kunststoff-Getriebe wurde die Wellen- und Zahnradauslegung ebenfalls deutlich verbessert.
Schliesslich ermöglicht das Importieren von Gehäuse-Dateien die Überprüfung möglicher Kollisionen und erlaubt so die Änderung der Grösse sowie Anordnung der Getriebe-Elemente in Korrelation mit dem Gehäuse.
15.07.2010: Erweiterte Berechnung der Eingriffslinie 04/2010
Mit dem neuen KISSsoft-Release wurde die Zahnkontaktanalyse für Stirnräder deutlich verbessert (Modul ZA30).
Um die Verhältnisse im Zahneingriff bei Schrägverzahnungen berücksichtigen zu können, wird das Zahnrad in Längsrichtung in Scheiben unterteilt. Die einzelnen Scheiben sind untereinander durch Kupplungssteifigkeit cc verbunden, sodass der Stützeffekt zwischen den Scheiben miteinbezogen wird.
Die Darstellung der Zahnkontaktanalyse wurde durch 3D-Graphiken erweitert, welche eine schnelle Übersicht über die einzelnen örtlichen Zahneingriffspunkte und Spannungsverteilungen ermöglichen.
Ein Dokument beschreibt detailliert den Unterschied zum vorangehenden Release.
16.06.2010: Tagungsprogramm SMK 2010
Hier finden Sie das aktuelle Tagungsprogramm des ersten Schweizer Maschinenelemente Kolloquiums SMK 2010.
Die Schwerpunkte der Tagung liegen bei fortgeschrittenen Berechnungs- und Simulationsmethoden. Ein klarer Trend ist das Zusammenwachsen von klassischen Maschinenelemente-Berechnungen mit FEM-Ansätzen. Beiträge der Universitäten Dresden und Aachen garantieren ein hohes Niveau, während aus der Industrie die praktische Anwendung kommt.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
26.05.2010: Aktuelle Methode der Fressberechnung
Im Release 04/2010 ist die Berechnung der Integral- sowie Blitztemperatur nach ISO/TR 13989-1 und 13989-2 verfügbar.
Mit der ISO/TR 13989 wurde die aktuellste Methode der Fressberechnung in KISSsoft implementiert (Basispaket ZPK). Diese Berechnung erfolgt für Stirnräder und Kegelräder. Sie ist, ähnlich wie die ältere DIN Berechnungsmethode, in die Teile Integral- und Blitztemperatur unterteilt.
Der Anwender kann schliesslich entscheiden, ob er die Berechnung des Fressens wie bisher nach DIN oder nun nach ISO ausführen möchte.
05.05.2010: Berechnung der Sicherheit gegen Micropitting
Im bisherigen Vorschlag ISO/CD TR 6336-7 fehlten die Angaben zur Bestimmung der zulässigen spezifischen Schmierfilmdicke λGFP. Anhaltswerte zu λGFP mussten daher aus der Literatur abgeleitet werden, wobei sich in diesem Zusammenhang oft widersprüchliche Angaben fanden.
Mit der neusten Ausgabe der ISO/CD TR 15144, welche den ursprünglich geplanten 7. Teil der ISO 6336 ersetzt, ist es nun möglich geworden, die zulässige spezifische Filmdicke λGFP zu berechnen, wenn für ein Öl die Kraftstufe bezüglich Graufleckigkeit bekannt ist.
Mit der Implementierung dieser Normerweiterung in KISSsoft (Modul ZA32) lässt sich nun zuverlässig die Sicherheit gegen Micropitting berechnen!
16.04.2010: KISSsoft Release 04/2010 jetzt verfügbar!
Pünktlich zur Hannover Messe im April 2010 ist der neue KISSsoft Release 04/2010 erschienen, der mit etlichen wichtigen Neuheiten aufwarten kann – unter anderem:
1. Der neu implementierte „Parasolid Kern“ ermöglicht das Erstellen von 3D-Modellen direkt in KISSsoft – zusätzlich mit einer Abwälzsimulation.
2. Mit der ISO/TR 13989 ist nun die aktuellste Methode der Fressberechnung verfügbar, ebenso die Sicherheit gegen Micropitting nach ISO/TR 15144-1:2009.
3. Die Berechnung der Eingriffslinie unter Last wurde zu einer vollwertigen Zahnkontaktanalyse inklusive dreidimensionaler Darstellung der Ergebnisse erweitert.
4. Die AGMA 6014-A06 für offene Räder und die AGMA 6011-I03 für Turbogetriebe wurde ebenfalls in KISSsoft implementiert.
Wenn Sie diese oder weitere Highlights des neuen Releases 04/2010 mit uns diskutieren möchten, dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
03.03.2010: Sicherheit gegen Anriss bei hochfesten Stählen
In KISSsoft ist für Wellen nun ebenfalls die Festigkeits-berechnung nach dem neuen Entwurf der DIN 743 verfügbar. Die wesentlichen Unterschiede zur bisherigen Norm sind: der zusätzliche Nachweis des Vermeidens von Anrissen bei harten Randschichten und die Zeit- sowie Dauerfestigkeitsberechnung nach "Miner erweitert".
Die Sicherheit gegen Anriss oder auch Gewaltbruch für eine zusammengesetzte Beanspruchung (Zug/Druck, Biegung und Torsion) wird nach der Normalspannungshypothese berechnet, bei der die örtlichen Spannungen massgebend sind. Zur Bestimmung der Bauteilanrissgrenzen wird die Zugfestigkeit der harten Randschicht (Oberflächenhärte am Bauteil) herangezogen.
01.03.2010: Das erste Schweizer Maschinenelemente Kolloquium SMK 2010
Das erste Schweizer Maschinenelemente Kolloquium wird am 09. und 10. November 2010 stattfinden, in der Hochschule für Technik Rapperswil (HSR). Die Zielsetzung ist ein Austausch unter Ingenieuren aus Industrie und Forschung über die neuesten Entwicklungen im Bereich Berechnung während des Entwurfsprozesses in Maschinenbau, Feinwerk- sowie Kunststofftechnik. Die Schwerpunkte liegen zum einen bei den klassischen Methoden zur Berechnung von Maschinenelementen, zum anderen bei der Simulation von statischen sowie dynamischen mechanischen Systemen – mit Hilfe von FEM, MKS und ähnlichen Ansätzen.
Lassen Sie uns Wissen teilen.
Wir bitten Sie um eine Teilnahme und freuen uns auf Ihre Anmeldung!
(—› zur SMK-Seite)
25.01.2010: Berechnungen für den Schaltvorgang
Konventionelle Fahrzeug-Getriebe verfügen über einen Gangschaltungs-Mechanismus, welcher mittels verschiedener Methoden konstruiert werden kann (Schieberäder, Klauenschaltung, Lamellenkupplung, Synchronisierung mit und ohne Sperrstift, etc.).
Der Synchronisierungsablauf kann in KISSsys unter Verwendung der KISSsys-Programmiersprache und Standardberechnungen analysiert werden. Beispielhaft dazu wurde der Ablauf des Synchronisierungs-Typs Borg-Warner - mit den einzelnen Teil-Vorgängen - implementiert.
Das KISSsys-Modell „Synchronizer“ beinhaltet den vollständigen Ablauf mit Auskuppeln, Drehzahlsynchronisierung und Einkuppeln. Dabei können entweder die Betriebskräfte (bei vorgegebener Synchronisierungszeit) oder die erforderliche Synchronisierungszeit (bei vorgegebener Betriebskaft) berechnet werden. Eine weiterführende Entwicklung ist die Auslegung eines Synchronisierers bei vorgegebenen Betriebskräften und Synchronisierungszeit.
05.01.2010: Rollen- und Kugelmass - an die effektive Zahnform angepasst
Im Falle von Profilkorrekturen wie beispielsweise der Höhenballigkeit lässt sich mit den gängigen Rollen- und Kugelmassen die Zahndicke nicht exakt kontrollieren, da die Formeln nach ISO 21771 oder DIN 3960 eine rein evolventische Zahnform voraussetzen.
Das Rollenmass kann bei nicht-evolventischen Verzahnungen jedoch stark von den Werten der genormten Berechnung abweichen. In solchen Fällen mussten die Rollenmasse bis anhin mühsam durch manuelles Einpassen der Rolle im CAD ermittelt werden.
KISSsoft bestimmt die Messkörperposition zur Berechnung von Kugel- oder Rollenmass neu durch das Anlegen an die effektive Zahnform. Diese Methode hat den grossen Vorteil, dass sie allgemein auf jede Zahnform anwendbar ist - somit auch bei verschiedenen Vorbearbeitungsschritten, falls diese in KISSsoft festgelegt wurden. (ZY1)
09.12.2009: KISSsys: Kegelrad-Relativlage
Für eine Zahnkontaktanalyse bei Kegelrädern werden die Verschiebungen von Rad und Ritzel berücksichtigt, welche durch Verzahnungskräfte und Herstell-Abweichungen entstehen.
KISSsys ermöglicht nun neu die Berechnung der Relativlage - unter Berücksichtigung der Wellendurchbiegung, Lagersteifigkeit mit innerer Geometrie und Gehäusesteifigkeit. Die Berechnung ist für einstufige Kegelradgetriebe wie auch mehrstufige Getriebe möglich und berücksichtigt somit auch Verzahnkräfte von angrenzenden Stirnrad- oder Schneckengetrieben.
Zusätzlich wurde eine Schnittstelle zu weiterer Software implementiert, welche die benötigte Eingabedatei für die Zahnkontaktanalyse oder Umfeldberechnung erstellt. Die KISSsys Funktionalität ist als Plug-and-Play-Modul für bereits vorhandene Modelle erhältlich.
18.11.2009: K-Diagramme in KISSsoft
Mit dem aktuellen KISSsoft-Release 08/2009 sind neu auch Zahnflanken- und Zahnprofildiagramme (auch K-Diagramme genannt) für Stirnräder sowie für Schraubräder verfügbar. Die Diagramme werden gemäss ANSI/AGMA 2000-A88 generiert und enthalten die in KISSsoft definierten Modifikationen.
Die K-Diagramme sind Messdiagramme, welche die Basis der Qualitätssicherung in der Zahnfertigung darstellen. Im Diagramm finden sich Modifikationskurven, Referenzprofile und Toleranzkurven. Der Anwender kann einzelne Kurven ein-/ausblenden und Farbe sowie Art der Linie bestimmen. Das vorherrschende Profil sollte sich dabei zwischen der Toleranzkurve und dem Referenzprofil befinden.
27.10.2009: Release 08/2009 enthält Sabic-Kunststoffe
Im Release 08/2009 wurden Werkstoffkennwerte von 17 Sabic-Kunststoffen für die Zahnradauslegung in die Materialdatenbank integriert. Die von SABIC gemessenen und KISSsoft zur Verfügung gestellten Daten umfassen temperaturabhängige Werte für den Elastizitätsmodul und die statische Biegebruch-Festigkeit sowie Verschleisskennwerte bei Trockenlauf.
Vor allem im Medizinal- oder Lebensmittelbereich dürfen Kunststoffgetriebe häufig keinen Schmierstoff enthalten, wobei der Trockenlauf höhere Zahnflankenfestigkeiten bedingt. Hier stellt der Zahnflankenverschleiss das häufigste Versagenskriterium dar.
Mit dem KISSsoft-Release 08/2009 steht erstmals eine Software zur Verfügung, welche mit ihrer Berechnungsmethode den lokalen Verschleiss über der Zahnflanke bestimmt (siehe Meldung "Zahnflankenverschleiss mit KISSsoft berechnen").
15.10.2009: Was ist Micropitting?
Wenn der Schmierspalt so schmal wird, dass die Flanken in Kontakt kommen – sprich dass die Oberflächenrauigkeit grösser wird als die Schmierspaltdicke und somit Mischreibung herrscht, dann führt dies zu einer Schädigung der Oberfläche, genannt Graufleckigkeit („Micropitting“).
Im KISSsoft-Release 08/2009 ist der Vorschlag ISO/CD TR 6336-7 implementiert (siehe auch Meldung zur Blitztemperatur), welcher die Berechnung des Verlaufs der effektiven Schmierspaltdicke h sowie der effektiven spezifischen Schmierspaltdicke λGF über dem Zahneingriff definiert.
Diese Berechnung stellt ein bedeutendes Kriterium in der Vorbeugung gegen Graufleckigkeit dar, wenn sie als Teil eines adäquaten Verfahrens auf der Grundlage praktischer Erfahrung angewendet wird.
23.09.2009: Berechnung der Blitztemperatur
Im KISSsoft-Modul "Eingriffslinie unter Last", sprich der Berechnung der tatsächlichen Kontaktpunkte bei Stirnrädern, ist nun neu die Berechnung der Blitztemperatur integriert:
Ihre Ermittlung erfolgt an jedem Kontaktpunkt unter Berücksichtigung der Gleitgeschwindigkeit, der Geschwindigkeit in tangentialer Richtung an Ritzel sowie Rad, den Krümmungsradien der Zahnflanken und der Hertzschen Pressung. Die im Release 08/2009 implementierten Verfahren orientieren sich an der AGMA 925 und dem Entwurf ISO/TR 6336-7.
In der aktuellen KISSsoft-Version ist auch die aus der ISO stammende Berechnungsmethode des Verlaufs der effektiven Schmierspaltdicke h sowie der effektiven spezifischen Schmierspaltdicke λGF über dem Zahneingriff verfügbar. Hiermit besteht die Möglichkeit, die Gefahr des Auftretens von Graufleckigkeit (Micropitting) abzuschätzen.
27.08.2009: Zahnflankenverschleiss mit KISSsoft berechnen
Der Zahnflankenverschleiss, welcher mit der aktuellen KISSsoft-Version 08/2009 berechnet werden kann, stellt das dominierende Schadenskriterium bei trockenlaufenden Kunststoff-Zahnrädern dar.
Im neuen Release lässt sich nun auch der örtliche Verschleiss im Relativ-Massstab mit Strahlen in Normalrichtung auf der Zahnflanke und die verschlissene Flanke in Echt-Koordinaten grafisch darstellen.
Durch die frühzeitige Integration der Berechnung von anfallendem Zahnflankenverschleiss in die Getriebeentwicklung lässt sich die Anzahl aufwändiger Prototypentests reduzieren.
10.08.2009: Die neue KISSsoft-Version 08/2009 ist da
Mit dem neuen Release 08/2009 sind zahlreiche Verbesserungen in wichtigen Bereichen erfolgt – wie beispielsweise in der Zahnkontaktanalyse, der Wälzlagerlebensdauer-Berechnung unter Berücksichtigung der inneren Geometrie sowie der Sicherheit gegen Graufleckigkeit. Für Kunststoffzahnräder wurden mehrere zusätzliche Werkstoffkennwerte und die Berechnung des Flankenverschleisses zugefügt. Auch die neueste Methode zur Auslegung von Hypoidrädern gemäss FVA 411 ist nun in der KISSsoft-Software implementiert.
Weitere Änderungen sind in diesem Dokument verfügbar.
Überzeugen Sie sich von unserer qualitätsstarken Software zur Auslegung, Nachrechnung und Optimierung von Maschinenelementen! Ab sofort steht die neue Version der KISSsoft-Berechnungssoftware zum kostenlosen Download bereit.
14.07.2009: KISSsoft teilt Wissen
Seit Monaten wird die Branche mit Negativschlagzeilen überhäuft. Gerade in diesen kargen Zeiten sind fachliches Know-how und Gewandtheit mit Berechnungstools entscheidende Mittel beim Erarbeiten der besten Lösungen. Wegen stetig steigendem Zeit- sowie Kostendruck ist es den Ingenieuren und Konstrukteuren ein Anliegen, die Auslegung der einzelnen Maschinenelemente und die Wechselwirkung mit ihrer Umgebung möglichst frühzeitig in den Entwicklungsprozess zu integrieren – nicht zuletzt, um in Zukunft reibungslose Prozesse zu sichern.
Warten Sie nicht, bis der Aufschwung da ist, sondern handeln Sie rechtzeitig und stärken Sie sich für die Zukunft: Wir möchten Sie auf unsere KISSsoft- und KISSsys-Seminare in der zweiten Jahreshälfte 2009 aufmerksam machen. Weitere Informationen und Preise finden Sie hier.
Lassen Sie uns Wissen teilen und besuchen Sie eine unserer Schulungen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
29.04.2009: KISSsoft an der Hannover Messe Industrie 2009
Dieses Jahr ging es - im Vergleich zu den vorherigen Jahren - eher ruhig zu und her an der wohl wichtigsten Industriemesse Europas.
Wir ziehen Bilanz: Unsere Besucher kamen mit gezielten Wünschen zu uns - geschlendert und geschmökert wurde wenig und Gespräche mit zufälligen Passanten gehörten eher zur Seltenheit. Nichtsdestotrotz wurde dem Hause KISSsoft und den Neuerungen unserer Software mit grossem Interesse begegnet, wobei unsere Studie zur thermischen Analyse, die neue Wälzlagerberechnung nach ISO/TS16281 und das altbewährte Palloid-Verfahren nach KN3025 zu den Highlights unter den Anfragen gehörten.
Wir freuen uns über dieses Feedback und möchten weiterhin Anregungen und Wünsche unserer Kunden in unsere Berechnungsprogramme einfliessen lassen: Ihre Meinung ist uns wichtig.
09.04.2009: KISSsoft für Inventor 2010 zertifiziert
Es ist nun offiziell: KISSsoft ist auch für den Inventor 2010 durch Autodesk zertifiziert worden. Durch die Schnittstelle zum Inventor ist es mittels einiger Mausklicks möglich, ein berechnetes Zahnrad als 3D-Modell im Inventor zu erzeugen. Ausserdem werden die Berechnungsdaten mit in das Modell eingebettet und stehen für spätere Modifikationen zur Verfügung. Auch das Erstellen von 2D-Zeichnungen mit den Verzahnungsdaten funktioniert automatisch.
Neben dem Inventor unterstützt KISSsoft auch alle anderen gängigen CADs. Weitere Informationen finden Sie hierzu im Produktbereich.
09.03.2009: Thermische Analyse
Eine thermische Analyse auf Basis der erzeugten und der abgeführten Wärmemenge ist für die Frage nach den Leistungsverlusten und der Betriebstemperatur eines Getriebes sowie seiner Optimierung von zentraler Bedeutung. Denn für die thermische Dimensionierung eines schnelllaufenden Getriebes oder eines Getriebes mit hoher Leistungsdichte existieren oft nur Schätz- oder Erfahrungswerte.
Im Rahmen einer Studienarbeit haben wir versuchweise in einem KISSsys Modell den Formelgang des ISO Technical Reports 14179 und andere Quellen implementiert, um praktische Erfahrung in diesem Themengebiet zu sammeln. Damit besteht die Möglichkeit, lastabhängige Verluste der Zahnräder und Lager sowie Plansch- und Dichtungsverluste zu berechnen. Ausgehend von Bauart und Geometrie wird ausserdem die Wärmeabgabe über Getriebegehäuse, Fundament und Wellen bestimmt. Basierend auf den Wärmemengen kann die Getriebetemperatur und gegebenenfalls die notwendige Kühlerleistung berechnet werden, was zur Gewährleistung der thermischen Sicherheit und Leistungsoptimierung des Getriebes beiträgt.
Die Trends und Entwicklungen bei den Windkraftgetrieben sind äusserst vielfältig: Bei kleineren Einheiten besteht der Bedarf, unter niedrigen Kosten geräuschoptimierte Getriebe zu entwickeln, während grössere Getriebe insbesondere aus technischer Sicht eine Herausforderung darstellen (z.B. Planetengetriebe mit Leistungsverzweigung).
Die KISSsoft-Software ist aufgrund ihres modularen Aufbaus flexibel einsetzbar und passt sich den verschiedenen Anforderungen an. In der aktuellen KISSsoft-Version 10/2008 ist die Berechnung der Lagerlebensdauer nach ISO/TS16281 integriert, die für Windkraftanlagen gefordert wird. Breitenballigkeit, Profilkorrekturen, Achsneigung sowie -schränkung finden bei der Ermittlung von Drehwegabweichung und Lastverteilung im Eingriff ebenfalls Berücksichtigung.
16.12.2008: Neues Schulungskonzept bei KISSsoft
Für das kommende Jahr wurde das Schulungskonzept der KISSsoft AG durch eine klarere Abgrenzung optimiert, um eine Steigerung an Effektivität und Stringenz zu erlangen.
Hierbei wird folgende Aufteilung vorgenommen:
1. Einführung:
Softwarebedienung
2. Vertiefung:
a) Auslegungsstrategien
b) Theoretischer Hintergrund
Die Schulungsunterlagen werden ebenfalls diesem Aufbau angepasst und den neuen Richtlinien gemäss gegliedert und aktualisiert. Unter Seminare und Messen finden Sie alle Schulungstermine im Jahr 2009 aufgelistet.
03.12.2008: Palloid-Verfahren nach KN3025
Das Palloid-Verfahren nach KN3025 wurde auf Anfrage aus der Industrie in die Berechnungssoftware von KISSsoft implementiert. Dieses alte Klingelnberg-Verfahren arbeitet mit einem kegeligen Wälzfräser, welcher manchmal auch liebevoll „Tannenbaumfräser“ genannt wird. Das Palloid-Verfahren zeichnet sich durch eine hohe Fussfestigkeit aus und verteidigt, aufgrund seines konstanten Normalmoduls über die Zahnbreite, bis heute seinen Ruf, eine der stärksten Verzahnungen zu sein.
In KISSsoft ist nun die originale Berechnung der Geometrie und Festigkeit verfügbar, welche erweitert wurde mit Lastkollektiven und der KISSsoft-typischen Funktionalität der Grobauslegung auf der Basis von gegebenen Sollsicherheiten. Neben der genormten Fräserreihe sind auch eigene Eingaben zu Sonderfäsern möglich.
10.11.2008: Neuer Release 10/2008
Die neue Version der KISSsoft-Berechnungs-Software ist zum Download verfügbar. Einen wesentlichen Schwerpunkt im Release bilden Innovationen bei den Grafiken: Diese erlauben es dem Benutzer jetzt, Farben und Linienarten der Kurven zu bestimmen, einzelne Kurven in eine Textdatei zu exportieren oder für Vergleichszwecke im Hintergrund einzufrieren.
Im Welleneditor ist nun ausserdem die Wälzlager-Auslegung integriert, wodurch sich ein Lager ganz einfach und gezielt im Hinblick auf die gewünschte Lebensdauer auswählen lässt.
Bei der Berechnung der Eingriffslinie unter Last von Stirnradpaaren werden neu auch Achsschränkung, Achsneigung, Balligkeiten, Endrücknahme und Schrägungswinkelkorrektur berücksichtigt. Es wird die Lastverteilung über die Zahnbreite berechnet, womit Spannungs- und Pressungsspitzen lokalisiert werden.
Die Geometrieberechnung bei Kegel- und Hypoidrädern wurde um die ISO23509 erweitert, welche die Berechnung geradverzahnter Kegelräder und die drei Herstellverfahren für bogenverzahnte Kegelräder in einem vollständigen Formelsatz vereint. Die Formeln gelten für Kegelräder mit Achsversatz (Hypoidräder) und ohne – sowie für die Herstellung in gewälzten oder getauchten Verfahren.
14.10.2008: Wälzlagerberechnung nach ISO 16281
Zusätzlich zur klassischen Methode, der "Katalog-Methode" L10, ist in der Wälzlagerberechnung von KISSsoft die Ermittlung der modifizierten Referenz-Lebensdauer Lr (nach ISO 16281) implementiert. Diese im Jahr 2008 erschienene Norm definiert die Berechnung der Lagerlebensdauer unter Berücksichtigung der inneren Wälzlagergeometrie. Durch die Integration des Wälzlagermoduls in die Wellenberechnung werden die Lagerlasten automatisch ermittelt. So erhält man mit wenigen Mausklicks die Lebensdauer – für einfache und komplexe Lagerkonfigurationen. Hierbei werden Einflussgrössen wie Schiefstellung, Betriebsspiel und innere Lastverteilung, aber auch solche wie Schmierstofftemperatur und -sauberkeit berücksichtigt. KISSsoft liefert damit ein bedienerfreundliches Werkzeug, welches den Prozess der Wellen- und Lagerberechnung optimiert.
30.07.2008: KISSsys unterstützt koaxiale Wellen
KISSsys unterstützt nun auch die direkte Definition von mehreren koaxialen Wellen in einem Wellenmodell. Das erleichtert die Definition von Schaltgetrieben ganz erheblich. Die Modelle werden dadurch übersichtlicher und schneller. Mussten bisher überlagerte Wellen wie z.B. bei den Losrädern in Schaltgetrieben und Pilot-Lagerungen, also ein Welle, welche in einer Hohlwelle gelagert ist, iterativ berechnet werden, kann nun direkt die gesamte Konfiguration in KISSsoft eingegeben werden. Somit können z.B. die direkt auf Nadellagern gelagerten Losräder in Automobilschaltgetrieben ausmodelliert und die Lastverteilung unter Berücksichtigung der inneren Lagergeometrie berechnet werden.
27.04.2008: Release 03/2008
Auf der Hannover Messe wurde der neue Release 03/2008 von KISSsoft vorgestellt. Mit dieser Version des Berechnungsprogramms wird die komplett überarbeitete Programmoberfläche eingeführt, die durch ihre dynamischen Konzepte erheblich zur leichteren Anwendung der Auslegungs- und Analysemodule der Software beiträgt. Besonderes Highlight ist die neue Wellenberechnung. Hier ist nicht nur von der Eingabe neu, durch Neugestaltung des eingebauten grafischen Welleneditors, sondern auch der Berechnungskern wurde durch einen Finite-Elemente-Kern ersetzt. Damit sind zusätzliche Berechnungsmöglichkeiten eröffnet, z.B. Systeme von koaxialen Wellen mit verbindenden Randbedingungen. Dies tritt häufig bei Schaltgetrieben auf (überlagerte Wellen), aber auch bei der Ausmodellierung eines Zahnradkörpers zur verfeinerten Lastanalyse, insbesondere bei auf Bolzen gelagerten Planetenrädern. Wesentlich erweitert wurde auch das Wälzlagermodul, das nicht nur die Grundberechnung nach ISO281 bietet, sondern auch die weitergehenden Methoden implementiert. Vor allem die Berechnung nach Beiblatt 4, welche die innere Geometrie bezüglich der Lastverteilung auf die einzelnen Wälzkörper berücksichtigt, ist in letzter Zeit durch die Anforderungen aus dem Windenergie-Sektor immer wichtiger geworden.
01.01.2008: 10 Jahre KISSsoft AG - 25 Jahre KISSsoft
Tradition,
das ist Bewahrung
des Feuers,
nicht Anbetung
der Asche.
(Gustav Mahler)
Am 1. Januar 2008 war es so weit: die KISSsoft AG feierte ihren 10. Geburtstag. Gegründet am 1. Januar 1998 mit dem Zweck die Softwareentwicklung konsequenter vorantreiben zu können, blickt die Firma auf zehn erfolgreiche Jahre zurück.
Noch ein bisschen älter ist die Software KISSsoft selbst: bereits von 25 Jahren begann die Vermarktung des von Dr. Kissling ursprünglich für interne Zwecke geschriebenen Programms. Es werden jedes Jahr neue Funktionen hinzugefügt, oft angeregt durch unsere Kunden. Wir wollen die Gelegenheit nutzen, unseren Anwendern an dieser Stelle für ihr Vertrauen zu danken. Um unserem Dank Ausdruck zu verleihen werden wir dieses Jahre einige Sonderaktionen durchführen - lassen Sie sich überraschen!
15.10.2007: Definition des Zahnradwerkzeugs erweitert
Mit dem neuen KISSsoft Release 09/2007 wurde die Definition des Zahnrad-Bezugprofils bzw. des Zahnradwerkzeugs übersichtlich auf einer Dialogseite zusammengefasst. Es ist jetzt möglich, vom einfachen DIN867-Standard-Bezugsprofil über Protuberanzwerkzeuge bis hin zu Stossrädern alles an einer Stelle einzugeben. Bei Fräsern und Stossrädern sind Standardreihen hinterlegt (z.B. DIN 3967), es können aber auch die firmeneigenen Reihen definiert werden.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, eine Vorbearbeitungsschritt zu integrieren. Oder auch ein Bezugsprofil frei zu definieren, unabhängig von der Datenbank. In diesem Fall stehen für die meisten Eingabeparameter sinnvolle Auslegungsfunktionen zur Verfügung, z.B. kann die Kopfhöhe hap aus dem Kopfkreis ausgelegt werden. Oder gleich das ganze Bezugsprofil automatisch so bestimmt werden, dass eine vorgegebene Profilüberdeckung erreicht wird, z.B. 2.0 um einen möglichst ruhigen Lauf der Verzahnungen zu erhalten.





